Bis fast auf den letzten Platz gefüllt zeigte sich die Schloss Scheuer in Baisingen beim jüngsten Liederabend der Sängerabteilung. Und eines wurde schnell klar:
Der Chor ist längst mehr als ein Geheimtipp – er entwickelt sich zunehmend zum echten Publikumsmagneten.
Vorstand Uwe Weiss begrüßte die Gäste gewohnt kurzweilig und ohne große Kanzler Reden. Schließlich sollte der Gesang im Mittelpunkt stehen – und nicht die Politik. Besonders freute sich der Chor über den Besuch von Ortsvorsteher Philipp Küfer, der den Tenören auch stimmlich tatkräftig unter die Arme griff.
Gut beaufsichtigt, versteht sich – durch Ehefrau Tanja. 😊
Ebenfalls begrüßt wurden Mitglieder des Ortschaftsrats, Pfarrer Dr. Brückner sowie Vertreter der Presse. Eine echte Premiere erlebte an diesem Abend der Männergesangsverein „Frohsinn“ aus Reutin. Mit Dirigent Claus Penalver und Vorstand Martin Guhl im Gepäck, präsentierten die Gäste musikalische Leckerbissen, die beim Publikum bestens ankamen und kräftigen Applaus ernteten.
„Ein guter Bass braucht Resonanzraum“, hieß es augenzwinkernd aus den Reihen des gastgebenden Chors. Dass dieser Resonanzraum in Baisingen offenbar bestens gepflegt wird – manchmal auch mit Hopfen und Malz – zeigte sich eindrucksvoll:
Der Chor zählt mittlerweile stolze 35 Sänger und präsentierte sich stimmgewaltig, souverän und gut aufgelegt.
Charmant und wie immer bestens vorbereitet führte Peter Kiefer durch den Abend und sorgte dafür, dass sich das Publikum entspannt zurücklehnen und einen musikalischen Kurzurlaub genießen konnte. Unterstützt wurde der Chor außerdem von Gitarrist Gert Gäbele, der mit viel Feingefühl musikalische Akzente setzte.
Zum Abschluss dankte Vorstand Weiss allen Beteiligten: dem Gastchor aus Reutin, den eigenen Sängern, den Helfern des SVB für die Bewirtung sowie allen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Abends beigetragen haben. Ein besonderes Dankeschön ging an Siggi Neef und Manuela Weiss für die liebevolle Dekoration, die aus der Scheuer ein echtes Schmuckkästchen machte, an Moderator Peter Kiefer und natürlich an den Dirigenten „Joggi“ Herm – für Geduld, Ausdauer und starke Nerven in den Proben.
Mit viel Applaus, guter Stimmung und einem gemütlichen Ausklang endete ein rundum gelungener Abend, der Lust auf mehr machte – bei Sängern wie Publikum gleichermaßen.